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		<title>News from the Faculty of Science</title>
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			<title>News from the Faculty of Science</title>
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			<description>News and feeds from the Faculty of Science UZH</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 11:47:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Neu an der MNF: Prof. Florencia Canelli</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2013/04/article/neu-an-der-mnf-prof-florencia-canelli.html</link>
			<description>Die Hochenergie-Physik ist ihr Forschungsgebiet: Florencia Canelli stammt ursprünglich aus Paraguay...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>&quot;Ich fasse ein Hindernis als Herausforderung auf und versuche einen Weg zu finden,&nbsp;es zu meinem Vorteil zu nutzen.&quot; Florencia Canelli, Teilchenphysikerin<br /></strong><br /><em>Wissenschaftliche Arbeit versus andere Berufstätigkeit: Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?<br /></em><strong>Florencia Canelli (FC):</strong> Bereits als Kind war ich von Naturwissenschaften fasziniert: Am neugierigsten machten mich Fragen nach der Beschaffenheit des Universums. Ich hatte keine Ahnung, worum es in einer wissenschaftlichen Karriere in Physik gehen würde. Aber mein Interesse an der Frage, wie das Universum aufgebaut ist, wie es funktioniert, war stark genug, um mich durch das Studium zu tragen.&nbsp; <br /><br /><em>Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?<br /></em><strong>FC:</strong> Das Highlight meiner Arbeit ist es, zu einer wissenschaftlichen Erkenntnis, die es vorher noch nicht gegeben hat - von der allerersten Idee bis hin zur Publikation des Resultats – zu gelangen. Zudem gefällt mir die Interaktion mit anderen Wissenschaftlern. Im Gegensatz zu dem, was viele Leute denken mögen, ist wissenschaftliches Arbeiten in einem naturwissenschaftlichen Kontext stets ein sehr sozialer Prozess.<br /><br /><em>Gab es in Ihrer Karriere Durststrecken oder Misserfolge? Wie überwanden Sie diese?<br /></em><strong>FC:</strong> Manchmal sind die Resultate, die man gerne hätte, nicht das, was die Natur vorsieht. Oder manchmal ist es so, dass die eigene Arbeit nicht zuerst publiziert wird. Solche Dinge könnten enttäuschend sein, aber ich empfinde sie nicht als Misserfolg. Solche Situationen versuche ich als Möglichkeit zu sehen, meine experimentellen Ansätze und mein Denken zu schärfen.
<em>Wer hat Sie in Ihrem beruflichen Umfeld am stärksten unterstützt? Wer im privaten Bereich?<br /></em><strong>FC:</strong> Während meiner Karriere hatte ich das Glück, von vielen Leuten unterstützt zu werden. Meine PHD und Postdoc Advisors führten mich durch die einzelnen Etappen der&nbsp; mir bis anhin unbekannten akademischen Karriere.
<em>Hatten Sie Vorbilder, die Ihren Werdegang beeinflusst haben? Welche? <br /></em><strong>FC:</strong> Ich hatte keine konkreten Vorbilder, vielmehr habe ich mich von vielen Leute und deren Qualitäten beeinflussen lassen.<br /><br />Wie stellen Sie Ihre persönliche Work-Life-Balance sicher?<br /><strong>FC:</strong> Es war für mich nie einfach eine Work-Life-Balance zu haben: Es gab Zeiten in meiner Laufbahn,&nbsp; da war die Arbeit mein Leben und Leben ohne Arbeit existierte nicht. Jetzt, da ich Kinder habe, ist es für mich einfacher ein Leben ausserhalb der Arbeit zu haben.
<em>Welche Tipps geben Sie Jungforschenden, die eine akademische Karriere ins Auge fassen, auf den Weg?<br /></em><strong>FC:</strong> Eine akademische Karriere ist etwas ausgesprochen Befriedigendes: Man ist in der komfortablen Lage, das zu tun, was man am liebsten macht. Eine akademische Karriere ist aber auch sehr anspruchsvoll – kein &quot;9-to-5-Job&quot;. Und es kann nötig werden, persönliche Opfer zu erbringen. Man ist viel auf Reisen und auch immer wieder am Umsiedeln. Aber man erhält auch die Gelegenheit, verschiedene Ideen und Menschen kennenzulernen und junge Leute auszubilden.
<br /><strong>Kontakt:<br /></strong>Universität Zürich<br />Physik Institut<br />Winterthurerstrasse 190<br />CH-8057 Zurich
Tel: + 41 44 635 57 84<br />E-Mail <link canelli@physik.uzh.ch>canelli@physik.uzh.ch</link><br /><br /><br /><em>(Interview Dr. Calista Fischer, Kommunikationsbeauftragte MNF)</em>]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 13:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Licht auf die Anderson-Lokalisierung </title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2012/12/article/licht-auf-die-anderson-lokalisierung.html</link>
			<description>Wellen breiten sich in einem ungeordneten Medium nicht aus, wenn zwischen zwei Störstellen weniger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Licht kann sich in einem trüben Medium wie Milch nicht geradlinig ausbreiten, weil die vielen Fetttröpfchen als Störstellen das Licht ablenken. Überschreitet die Unordnung – die Konzentration der Störstellen – ein bestimmtes Mass, können sich die Wellen in einem trüben Medium gar nicht mehr ausbreiten. Diesen Übergang zu einer lokalisierten Welle hat Philip. W. Anderson 1958 als erster beschrieben, weshalb man ihn auch Anderson-Lokalisierung nennt. Allerdings konnte die Anderson-Lokalisierung bisher noch nie beobachtet werden. Physiker der Universitäten Zürich und Konstanz haben in einem Experiment die Anderson-Lokalisierung von Licht nun erstmals direkt nachgewiesen. Wie aus ihrem im Wissenschaftsmagazin «Nature photonics» publizierten Artikel hervorgeht, tritt die Anderson-Lokalisierung des Lichts erst bei sehr viel trüberen Medien als Milch auf, nämlich erst, wenn zwischen zwei Störstellen nur noch etwa eine Wellenlänge liegt. 
<strong>Lichtausbreitung auf Milliardstelsekunde genau verfolgt<br /></strong>Für ihre Studie untersuchte das Team die Ausbreitung von Licht in einem sehr stark streuenden Medium. «Um die Ausbreitung des Lichts und damit die Anderson-Lokalisierung sichtbar zu machen, mussten Bilder in einem zeitlichen Abstand von weniger als einer Milliardstelsekunde gemacht werden», erläutert Christof Aegerter die technischen Herausforderungen des Projekts. Anhand dieser hochauflösenden Aufnahmen konnten die Forscher zeigen, dass sich Licht bei der Anderson-Lokalisierung nach rund vier Milliardstel- bzw. Nanosekunden im Medium nicht mehr weiter ausbreiten kann.
Bisher war es sehr schwierig, bestimmte Eigenschaften von lokalisierten Zuständen zu berechnen, beispielsweise wie gross die kritische Konzentration der Störstellen ist. «Die Theorie wird dank unseren experimentellen Daten neue Impulse erhalten und weiter verfeinert werden können», ist Aegerter überzeugt. 
Die Anderson-Lokalisierung von Wellen ist ein allgemeines Phänomen, das bei allen Wellen mit starker Streuung auftritt und auch praktische Bedeutung hat: Sie beschreibt u.a. den Übergang zwischen einem Leiter und einem Isolator.
<strong>Literatur:</strong> <br />T. Sperling, W. Bührer, C. M. Aegerter, G. Maret. Direct determination of the transition to localization of light in three dimensions. Nature Photonics. DOI: 10.1038/NPHOTON.2012.313
<strong>Kontakt:<br /></strong>Dr. Christof Aegerter<br />Universität Zürich<br />Physik Institut<br />Tel. +41 44 635 40 17<br />E-Mail: <link aegerter@physik.uzh.ch>aegerter@physik.uzh.ch</link>
Die&nbsp;Studie wurde vom Schweizerischen Nationalfonds , der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Center for applied Photonics der Universität Konstanz finanziert.<br /><br />(Text: Dr. Calista Fischer)]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 12:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>XENON100 setzt neue beste Ausschlussgrenzen für Dunkle Materie</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2012/07/article/xenon100-setzt-neue-beste-ausschlussgrenzen-fuer-d.html</link>
			<description>Die Wissenschaftler der XENON-Kollaboration haben ein neues Ergebnis ihrer Suche nach Dunkler...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wissenschaftler der XENON-Kollaboration haben ein neues Ergebnis ihrer Suche nach Dunkler Materie veröffentlicht. Die Analyse der Daten von 13 Monaten Laufzeit des XENON100-Detektors ergab keinen Beweis für die Existenz von so genannten WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles), den vielversprechendsten Kandidaten für Dunkle Materie. Es wurden zwei Ereignisse beobachtet, die statistisch mit dem einen Ereignis konsistent sind, das aufgrund der Untergrundstrahlung erwartet wird. Verglichen mit den Ergebnissen von 2011 wurde damit die weltbeste Empfindlichkeit um einen Faktor 3,5 weiter verbessert. Das schränkt Modelle für „Neue Physik“ mit WIMP-Kandidaten stärker als bisher ein und hilft dabei, künftig gezielter nach WIMPs zu suchen. Eine Veröffentlichung mit den Ergebnissen wird in Kürze bei Physical Review Letters und bei arXiv eingereicht.<br /><br />Kosmologische Beobachtungen zeichnen in konsistenter Weise ein Bild unseres Universums, in dem die gewöhnliche uns bekannte Materie nur etwa 4% ausmacht, während die bislang unbeobachteten Formen –Dunkle Materie und Dunkle Energie – den Rest beitragen. Dies entspricht den Erwartungen aus der Physik der allerkleinsten Bereiche des Mikrokosmos, wonach Erweiterungen des Standardmodells der Elementarteilchen die Existenz neuer exotischer Teilchen vorhersagen, welche perfekte Kandidaten für Dunkle Materie sind: WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles), also schwere Teilchen, die nur schwach wechselwirken und somit sowohl durch Kosmologie als auch Teilchenphysik motiviert sind. Die Suche danach ist also wohl begründet und ihre Entdeckung würde dieses neue Bild des Universums bestätigen.<br /><br />2011 hat die XENON-Kollaboration die Ergebnisse von 100 Messtagen veröffentlicht. Die dabei erreichte Empfindlichkeit verschob die Grenzen für WIMPs schon um einen Faktor 5-10 im Vergleich zu den früheren Messungen mit XENON10. Die neue Serie umfasst die Daten von insgesamt 225 Tagen in den Jahren 2011 und 2012 mit niedrigerem Untergrund und verbesserter Empfindlichkeit. Aber es wurde wieder kein Signal gefunden: die beiden beobachteten Ereignisse sind mit dem einen erwarteten Untergrundereignis statistisch konsistent. Die neuen Daten verbessern die Grenze auf 2.0×10-45 cm2 für eine WIMP-Masse von 50 GeV, also um einen weiteren Faktor 3,5 und dringen bereits signifikant in die erwartete WIMP-Parameterregion ein. Weitere Messungen mit XENON100 und mit dem Nachfolgeexperiment XENON1T, das bereits in Bau ist, sollten entweder Beweise für WIMPs finden oder es müssen andere Formen von Dunkler Materie in Betracht gezogen werden.<br /><br />Das XENON100-Experiment nutzt als WIMP-Target 62 kg flüssiges, ultrareines Xenon und misst die winzigen Ladungs- und Lichtsignale, die bei den seltenen Kollisionen von WIMPs mit Xenon-Atomkernen erwartet werden. Untergebracht ist das Experiment im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor (LNGS), wo 1400 m Fels die störende kosmische Strahlung abschirmen. Um falsche Signale aufgrund der restlichen Radioaktivität in der Umgebung des Detektors auszuschließen, werden nur Ereignisse in den inneren 34 kg des flüssigen Xenons als mögliche Signale gewertet. Zusätzlich ist der Detektor durch Schichten von Kupfer, Polyethylen, Blei und Wasser abgeschirmt, wodurch der Untergrund weiter reduziert wird.<br /><br />An der XENON-Kollaboration beteiligt sind Wissenschaftler aus 15 Institutionen in den USA (Columbia University New York, University of California Los Angeles, Rice University Houston, Purdue University), Frankreich (Subatech Nantes), Deutschland (Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg, Johannes Gutenberg University Mainz, Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Israel (Weizmann Institute of Science), Italien (Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, Università di Bologna), Niederlande (Nikhef Amsterdam), Portugal (Universidade de Coimbra), Schweiz (Universität Zürich) und China (Shanghai Jiao Tong University).<br /><br />Außer von den Mitgliedern der Kollaboration wird XENON100 unterstützt von der National Science Foundation und dem Department of Energy in den USA, dem Schweizerischen Nationalfonds, dem l'Institut National de Physique des Particules et de Physique Nucléaire und La Région des Pays de la Loire in Frankreich, der Max-Planck-Gesellschaft und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Weizmann Institute of Science, der deutsch-israelischen Minerva Gesellschaft und GIF in Israel, FOM in den Niederlanden, der Fundação para a Ciência e Tecnologia in Portugal, dem Istituto Nazionale di Fisica Nucleare in Italien und STCSM in China.
<strong>Weitere Informationen:<br /></strong>Webseiten der Kollaboration: <link http://xenon.astro.columbia.edu/>http://xenon.astro.columbia.edu/</link><br />Webseite der UZH: <link http://www.physik.uzh.ch/groups/groupbaudis/xenon/>http://www.physik.uzh.ch/groups/groupbaudis/xenon/</link> 
<strong>Kontakt:<br /></strong>Universität Zürich: Prof. Dr. Laura Baudis Tel.: +41 44 635 5777 E-Mail: <link lbaudis@physik.uzh.ch>lbaudis@physik.uzh.ch</link><br /><br />Max-Planck-Institut für Kernphysik: Prof. Dr. Manfred Lindner Tel.: +49 6221 516 800 E-Mail: manfred.lindner (at) mpi-hd.mpg.de<br /><br />Universität Mainz: Prof. Dr. Uwe Oberlack Tel.: +49 6131 3925167 E-Mail: <link oberlack@uni-mainz.de>oberlack@uni-mainz.de</link><br /><br />Universität Münster: Prof. Dr. Christian Weinheimer Tel.: +49 251 83 34971 E-Mail: <link weinheimer@uni-muenster.de>weinheimer@uni-muenster.de</link>]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 21:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CMS Experiment, CERN: Observation of a New Particle with a Mass of 125 GeV </title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2012/07/article/cms-experiment-cern-observation-of-a-new-particl.html</link>
			<description>In a joint seminar today at CERN and the “ICHEP 2012” conference in Melbourne (1), researchers of...</description>
			<content:encoded><![CDATA[CMS observes an excess of events at a mass of approximately 125 GeV[2] with a statistical significance of five standard deviations (5 sigma)[3] above background expectations. The probability of the background alone fluctuating up by this amount or more is about one in three million. The evidence is strongest in the two final states with the best mass resolution: first the two-photon final state and second the final state with two pairs of charged leptons (electrons or muons). We interpret this to be due to the production of a previously unobserved particle with a mass of around 125 GeV. <br /><br />The CMS data also rule out the existence of the SM Higgs boson in the ranges 110-122.5 GeV and 127-600 GeV with 95% confidence level[4] – lower masses were already excluded by CERN’s LEP collider at the same confidence level.<br />Within the statistical and systematic uncertainties, results obtained in the various search channels are consistent with the expectations for the SM Higgs boson. However, more data are needed to establish whether this new particle has all the properties of the SM Higgs boson or whether some do not match, implying new physics beyond the standard model. <br /><br />The LHC continues to deliver new data at an impressive rate. By the end of 2012, CMS hopes to have more than triple its total current data sample. These data will enable CMS to elucidate further the nature of this newly observed particle. They will also allow CMS to extend the reach of their many other searches for new physics.&nbsp;
<strong>For interview on UZH News with Prof. Vincenzo Chiochia see:</strong> <link http://www.uzh.ch>www.uzh.ch</link>&nbsp;
<strong>For more information you can contact the following experts:<br /></strong>University of Zurich, Prof. Vinchenzo Chiochia&nbsp;Tel. 076 487 57 50<br />ETH Zurich, Prof. Rainer Wallny&nbsp;&nbsp;Tel. 076 487 88 29<br />Prof. Günter Dissertori&nbsp;&nbsp;Tel. 076 487 32 86<br />PSI, Prof. Roland Horisberger&nbsp;Tel. 079 631 93 62<br />PD. Michael Spira&nbsp;&nbsp;Tel. 056 310 36 56 <br /><br /><strong>Footnotes<br /></strong>[1] ICHEP is the 36th International Conference on High Energy Physics, Melbourne, Australia from 4-11 July, 2012. The results will be presented jointly: in person at CERN and by real-time video link to ICHEP. <br />[2] The electron volt (eV) is a unit of energy. A GeV is 1,000,000,000 eV. In particle physics, where mass and energy are often interchanged, it is common to use eV/c2 as a unit of mass (from E = mc2, where c is the speed of light in vacuum). Even more common is to use a system of natural units with c set to 1 (hence, E = m), and use eV and GeV as units of mass.&nbsp;<br />[3] The standard deviation describes the spread of a set of measurements around the mean value. It can be used to quantify the level of disagreement of a set of data from a given hypothesis. Physicists express standard deviations in units called “sigma”. The higher the number of sigma, the more incompatible the data are with the hypothesis. Typically, the more unexpected a discovery is, the greater the number of sigma physicists will require to be convinced.<br />[4] Confidence level is a statistical measure of the percentage of test results that can be expected to be within a specified range. For example, a confidence level of 95% means that the result of an action will probably meet expectations 95% of the time.<br />[5] <link http://news.stanford.edu/news/2004/july21/femtobarn-721.html>http://news.stanford.edu/news/2004/july21/femtobarn-721.html</link> <br />[6] http://cms.web.cern.ch/news/cms-search-standard-model-higgs-boson-lhc-data-2010-and-2011 [7] <link http://cms.web.cern.ch/news/blinding-and-unblinding-analyses>http://cms.web.cern.ch/news/blinding-and-unblinding-analyses</link><br /><br />For more details on click on the files below.]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 09:19:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.mnf.uzh.ch/uploads/media/CMS_Experiment.pdf" length ="513562" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.mnf.uzh.ch/uploads/media/Higgs_4_Juli_2012.pdf" length ="121718" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Interaktive Simulation zum Venustransit</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2012/05/article/interaktive-simulation-zum-venustransit.html</link>
			<description>Zum astronomischen Jahrhundertereignis - dem Venustransit vom 6. Juni - entwickelten der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erde, Venus, Sonne in einer exakten Linie - diese seltene Konstellation tritt am 6. Juni 2012 auf und kann auf der Südhalbkugel und in Island beobachtet werden. Die gleiche Konstellation wird erst in 105.5 Jahren erneut auftreten. <br /><br />Venusbeobachtungen spielten für die Astronomie bzw. die Astrophysik eine herausragende Rolle: Galileo Galiei beobachtete mit Hilfe des ersten astronomischen Fernrohrs die mit unserem Mond vergleichbaren Venusphasen und revolutionierte mit seinen Erkenntnissen, dass die Sonne und nicht die Erde im Zentrum unseres Sonnensystems steht, 1610 das kosmologische Weltbild. Im 18. Jahrhundert konnten mit Hilfe eines von verschiedenen Punkten der Erde beobachteten Venustransits und des 3. Keplerschen Gesetzes die Abstände der Planeten erstmals berechnet werden. <br /><br />Die Beobachtungen und Rückschlüsse Galieis und auch die spätere Berechnung der Planetenabstände sind hervorragende Lerninhalte für Schulen und zeigen exemplarisch den Weg der Erkenntnisfindung in den Naturwissenschaften auf. Philippe Jetzer und Conradin Beeli geben mit ihrer interakiven Simulation Fachlehrkräften, Schülern und interessierten Laien erstmals die Möglichkeit, die Venusphasen und den Venustransit anschaulich zu erfassen. <br /><br />
Bitte klicken Sie <link 1064#4324 - internal "Opens external link in current window">hier</link>, um auf die Seite zu gelangen, von der aus Sie die Venussimluation starten bzw. herunterladen können.&nbsp; Systemanforderungen: Windows, Mac OS X ab Version 10.6 Snow Leopard oder Linux und ein WebBrowser mit FlashPlayer 11 installiert]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 May 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolgreicher Informationstag an der MNF</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2012/03/article/erfolgreicher-informationstag-an-der-mnf.html</link>
			<description>Rund 400 Studieninteressierte haben trotz herrlichem Frühjahrswetter die Gelegenheit genutzt und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rund 400 Studieninteressierte haben trotz herrlichem Frühjahrswetter die Gelegenheit genutzt und sich auf dem Campus Irchel über das Studienangebot der Universität Zürch in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften informiert. Auf grosses Interesse stiessen auch dieses Jahr die Demonstrationsexperimente in den Instituten.]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Mathematics.html" title="Mathematik">Mathematik</a></category>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Chemistry.html" title="Chemie">Chemie</a></category>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Biology.html" title="Biologie">Biologie</a></category>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Geography.html" title="Geographie">Geographie</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 09:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erstmals massearmer Stern in Kugelsternhaufen nachgewiesen</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2011/12/article/erstmals-massearmer-stern-in-kugelsternhaufen-nach.html</link>
			<description>Selbst stärkste Hightech-Teleskope können weit entfernte massearme und somit lichtschwache Sterne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bisher vermutete man bloss, dass es sie geben muss: Massearme und damit extrem lichtschwache Sterne. Doch angesichts der riesigen Distanzen und der schwachen Leuchtkraft von massearmen Sternen versagen selbst modernste Teleskope. Nun weist eine polnisch-chilenische Forschungsgruppe zusammen mit dem Schweizer Astrophysiker <link http://www.itp.uzh.ch/~jetzer/ _blank uzh "Prof. Dr. Philippe Jetzer">Philippe Jetzer</link> von der Universität Zürich den ersten massearmen Stern im Kugelsternhaufen M22 auf indirektem Weg nach. Wie ihr von den&nbsp; «Astrophysical Journal Letters» angenommener Artikel zeigt, handelt es sich dabei um einen Zwergstern. Der Stern hat etwas weniger als einen Fünftel der Masse unserer Sonne und ist von dieser 3,2 Kiloparsec entfernt, wobei ein Kiloparsec 3210 Lichtjahren entspricht. 
Der Nachweis, mit dem die Masse sehr genau bestimmt werden konnte, beruht auf dem sogenannten Gravitationsmikrolinseneffekt und erforderte den höchsten verfügbaren technischen Standard. Die Messungen erfolgten am VLT-8-Meter-Teleskop der ESO mit adaptiver Optik im Paranal-Observatorium in Chile. 
<strong>Heisse Spur im Jahr 2000<br /></strong>Im August 2000 entdeckten polnische Astronomen, dass die Helligkeit eines rund zwei Bogenminuten vom Zentrum des Kugelsternhaufens M22 entfernten Sterns während zwanzig Tagen zunahm. Sie vermuteten, dass das Phänomen auf einen sogenannten Gravitationmikrolinseneffekt zurückzuführen sei. Dieser beruht darauf, dass sich Licht in der Nähe von grossen Massen entlang von gekrümmten Bahnen und nicht geradlinig ausbreitet. Die Helligkeit des Sterns wird durch die Gravitation eines vor ihm durchziehenden Objekts, das als Linse wirkt, kurzzeitig vergrössert. Der Stern, also die Quelle,&nbsp; erscheint für kurze Zeit heller, um dann nach dem Durchgang der Linse wieder schwächer zu leuchten. Um diese Vermutung zu bestätigen, holten die Astronomen den Gravitationsmikrolinsen-Spezialisten Philippe Jetzer von der Universität Zürich in ihr Team. Die am 17. Juli 2011 durchgeführte Kontrollmessung im Paranal-Observatorium bestätigte die Vermutung. Die Detailanalyse zeigte, dass die Quelle ausserhalb von M22 liegt. «Als Linse wirkte ein massearmer Stern innerhalb des Kugelsternhaufens selbst.» erklärt Jetzer.
<strong>Massearme Sterne anstelle von Dunkler Materie?<br /></strong>Für die Astrophysik ist der erste Nachweis eines massearmen Sterns in einem Kugelsternhaufen von grosser Bedeutung, erlaubt er doch neue Aussagen über den Aufbau von Kugelsternhaufen. Bislang konnte die Gesamtmasse von Kugelsternhaufen nicht erklärt werden, ausser mit Dunkler Materie, deren Existenz aber unbewiesen ist. «Die Gesamtmasse oder zumindest ein wesentlicher Teil von Kugelsternhaufen lässt sich jetzt aber auch durch das Vorhandensein von bislang nicht detektierbaren massearmen, lichtschwachen Sternen erklären», sagt Jetzer. 
<br /><strong>Literatur: <br /></strong>P. Pietrukowicz, D. Minnitit, Ph. Jetzer, J. Alonso-Garcia, A. Udalski, The first confirmed microlens in a globular cluster. Astrophysical Journal letters. 2. Dec. 2011. arXiv: 1112.0562v1&nbsp; 
<br /><strong>Kontakt:<br /></strong>Prof. Dr. Philippe Jetzer<br />Universität Zürich<br />Institut für Theoretische Physik<br />Tel. +41 44 635 58 19<br />E-Mail: <link mailto:jetzer@physik.uzh.ch>jetzer@physik.uzh.ch</link>]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ERIS-Simulation beats record</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2011/09/article/eris-simulation-beats-record.html</link>
			<description>Over 108'000 persons have downloaded since last week the so-called Eris-Simulation from the CSCS's...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Over 108'000 persons have downloaded since last week the so-called Eris-Simulation from the <link http://www.youtube.com/cscsch _blank www "Movie First Glimpse into the Birth of the Milky Way">CSCS's youtube channel</link>. The simulation allows a first glimps into the birth of the Milky Way and was presented by astrophysicist Lucio Mayer and team to the media last week. The new results were partly calculated on the computer of the Swiss National Supercomputing Center (CSCS) and show, for instance, that there has to be stars on the outer edge of the Milky Way.<br />Furthermore the simulation was honored by youtube as one of the science and technolgy section's top favorite of the month.
]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>26. Mai Lunch Seminar: An Introduction to Superresolution Microscopy</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2011/05/article/26-mai-lunch-seminar-an-introduction-to-superres.html</link>
			<description>Das Schwerpunktprogramm Systembiologie/Funktionale Genomik führt im Rahmen der Veranstaltungsreihe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Schwerpunktprogramm Systembiologie/Funktionale Genomik führt im Rahmen der Veranstaltungsreihe &quot;Latest Advances in Technology&quot; Lunch-Seminare durch.&nbsp;Die nächste Veranstaltung findet am<strong>&nbsp;26. Mai um 12.00 Uhr </strong>im&nbsp;Seminarraum <strong>Y17 M05&nbsp;</strong>statt. Thema:<strong>Introduction to Superresolution Microscopy und Superresolution Microscopy of Multiprotein Complexes and Cellular Morphology.</strong> Es referrieren Oliver Biehlmaier vom Biozentrum der Universität Basel und Helge Ewers vom Laboratory of Physical Chemistry der ETHZ. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Doktorierende und Postdocs in Systembiologe-Techniken. Gäste willkommen.]]></content:encoded>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Chemistry.html" title="Chemie">Chemie</a></category>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Biology.html" title="Biologie">Biologie</a></category>
			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 May 2011 09:24:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Der Dunklen Materie auf der Spur</title>
			<link>http://www.mnf.uzh.ch/news/detailansicht/archive/2011/04/article/der-dunklen-materie-auf-der-spur.html</link>
			<description>Neue, im Untergrundlabor im italienischen Gran Sasso gewonnene Daten verraten die Spur der Dunklen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.physik.uzh.ch/groups/groupbaudis/darkmatter/members.html _blank uzh "Prof. Laura Baudis">Laura Baudis</link>, Physikerin an der Universität Zürich, und ihre Gruppe sind führend an diesen Experimenten beteiligt, deren Ziel der Nachweis Dunkler Materie ist. Dunkle Materie ist eine unsichtbare, aber zugleich wesentliche Komponente des Universums, die über achtzig Prozent aller Materie ausmacht. <br /><br />Bisher wurde Dunkle Materie nur indirekt, über ihre Anziehungskraft auf sichtbare Materie nachgewiesen. Die Dunkle Materie könnte aus neuen Teilchen, sogenannte WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles), die im Urknall entstanden sind, bestehen. Solche WIMPs könnte man direkt, über ihre Streuung mit Atomkernen, nachweisen. <br /><br />Mittels des unterirdischen XENON100-Detektors soll dieser Nachweis von WIMPs nun gelingen. Der Detektor befindet sich im Untergrundlabor im italienischen Gran Sasso, wo 1400 Meter Fels das Experiment unter anderem vor störender kosmischer Strahlung abschirmen. <br /><br />Jetzt liegt die Auswertung von Daten vor, welche während hundert Tagen mit einer bisher unerreichten Sensitivität gemessen wurden. «Hinweise für die Existenz von WIMPs liefern diese Daten zwar noch keine», fasst Laura Baudis die Ergebnisse zusammen. «Aber sie grenzen den Bereich für die künftige Suche ein, d.h.: Wusste man bisher nicht, wo suchen, kann jetzt der Bereich der Suche klar definiert werden. Ausserdem lassen sich aus diesen Daten die bisher stärksten Einschränkungen für Modelle der Teilchenphysik ableiten.»<br /><br />Kennzeichnend für das XENON100-Experiment ist dessen Sensitivität den Signalen gegenüber: Bedingt durch den im Vergleich mit allen anderen Experimenten zur Suche nach Dunkler Materie niedrigsten Strahlungsuntergrund ist dieser bei XENON100 substantiell höher. Und gemäss theoretischen Erwartungen könnte genau dies zu einem baldigen Nachweis von WIMPs führen.<br /><br />Der XENON100-Detektor misst in gut 60 kg flüssigem Xenon kleinste Licht- und Ladungssignale, welche durch seltene Kollisionen zwischen WIMPs und Xenon-Atomen stattfinden. Noch in diesem Jahr wird XENON100 weiter Daten sammeln, und gleichzeitig werden Pläne für einen wesentlich grösseren Nachfolgedetektor verfolgt. Für die nahe Zukunft folgert Laura Baudis: «Die kommenden Jahre werden spannend, denn es gibt berechtigte Hoffnung, eines der fundamentalsten Rätsel der Physik lösen zu können. Und dabei findet gleichsam auch eine Begegnung von Kosmologie und Teilchenphysik statt. Denn: Die direkte Beobachtung von WIMPs würde durch die damit einhergehende Manifestation von Dunkler Materie einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den grössten Strukturen im Kosmos und der subatomaren Welt herstellen.» <br /><br /><span lang="EN">Literatur E. Aprile, K. Arisaka, F. Arneodo, A. Askin, L. Baudis, A. Behrens et al. (XENON100 Collaboration), Dark Matter Results from 100 Live Days of XENON100 Data submitted to <link http://xxx.lanl.gov/abs/1104.2549v1 _blank www>Physical Review Letters on April 14, 2011.</link></span><br /><br />

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			<category><a href="http://www.mnf.uzh.ch/news/archiv/category/Physics.html" title="Physik">Physik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 08:50:00 +0200</pubDate>
			
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